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Hamburger SV vs. 1.FC Kaiserslautern

2:1 Sieg für die Rothosen am 19.02.2005 in der AOL-Arena

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Wenn Lotto King Karl und Carsten Pape live vor der Nordtribüne "Hamburg, meine Fußballperle" singen und über 50.000 HSV-Fans mit einstimmen, dann ist man mittendrin statt nur dabei. Danach laufen auch schon die 22 Akteure in die AOL-Arena und nochmals brandend ein riesen Beifallsorkan zur HSV-Hymne auf.

Die beste Rückrundenmannschaft, der 1. FC Kaiserslautern traf auf den Fünften der Rückrundentabelle, dem HSV. Sozusagen ein Spitzenspiel, da die roten Teufel vor dem Match gerade mal drei Punkte hinter dem HSV waren.

Daraus wurden 6 Punkte. 2-1 siegte der HSV vor 50.916 Zuschauern und kletterte auf den fünften Rang der Tabelle. Zumindest bis zu der heutigen Partie Stuttgart - Hertha BSC Berlin. Hertha ist dann auch der nächste HSV Gegner auswärts. Am 05.03.05 geht es dann zu Hause gegen Bayer Leverkusen. Wahre Endspiele um die UEFA-Cup und Championsliga- Plätze. Seit spätestens gestern ist der HSV mittendrin.

Kommen wir zum Match gegen die roten Teufel. Kleine Überraschung bei der Mannschaftsaufstellung des HSV. Mehdi Mahdavikia musste auf der Reservebank Platznehmen. Dafür stand Almami Moreira von Anfang an auf dem Platz. Der wiedergenesene Raphael Wicky kehrte zurück ins Team. Dafür musste Collin Benjamin draußen bleiben.

Der 1. FC Kaiserslautern übernahm in der Anfangsphase das Zepter und ließ den HSV nicht ins Spiel kommen. Die Räume wurden sehr eng gemacht und der HSV konnte kein Kombinationsspiel aufbauen. Die erste gute Chance hatten auch die Roten Teufel durch Amanatidis. Doch Pieckenhagen hielt prächtig. Auch über die ganze Partie hielt der HSV-Keeper, was zu halten war.

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Danach übernahm der HSV die Regie und erspielte sich gute Chancen. Besonders der überragend agierende Jarolim spielte die Abwehr schwindelig. Zwei dicke Chancen gingen auf sein Konto. In der 29. Minute dann das 1:0 durch unseren Sushi-Bomber Naohiro Takahara nach einem Freistoß von Stefan Beinlich. Beide Mannschaften hatten besonders nach Eckbällen und Freistößen große Probleme in den eigenen Abwehrreihen.

Altintop und Amanatidis hatten jeweils zwei dicke Chancen nach Eckbällen. Einmal war die Latte im Weg. Durchatmen beim HSV.

Besser machten es die Hausherren in der 40. Minute. Kapitän Daniel van Buyten zog aus der Distanz ab und traf den Pfosten. Moreira spielte mit und versenkte den Abpraller zur 2:0 Führung. Danach rette Moreira nochmals auf der Linie, wieder einmal nach einem Eckball.

Halbzeit: Die Pausenwurst schmeckte nach der unterhaltsamen 1.Halbzeit besonders gut.

Lautern musste kommen, doch es kam nichts. Zwei dicke Chancen für den HSV durch Takahara und van Buyten. Einmal der Schuß knapp vorbei und das andere Mal nach Kopfball wieder von der Linie gerettet. Doch plötzlich der Anschlusstreffer in der 52. Minute per Volleyschuss durch Altintop. Schlussoffensive von Lautern? Weit gefehlt. Man hatte nie mehr das Gefühl, das Lautern noch ein Tor macht. Souverän brachte der HSV das Spiel nach Hause und hatte durch den eingewechselten Benny Lauth noch das 3-1 auf den Schlappen.

Der dritte Sieg in Folge für den HSV war somit perfekt. Die Pressekonferenz viel dann recht kurz aus. Beide Trainer brachten ihre Statements zum Match zum Besten.

Bericht: Volker