"Dorf Quakenbrück - Die Macht aus dem Norden", so stand es auf einem Schild der Artland Dragons Anhängerschaft. Die gerade mal 13.000-Einwohner-Gemeinde in Niedersachsen hatte allen Grund zum Jubeln, denn durch den Finaltriumph mit 74:60 (32:30) gegen EnBW Ludwigsburg konnte die Mannschaft von Trainer Chris Fleming ihren ersten Basketball-Pokal-Titel in der Geschichte des Vereins feiern!
Insgesamt 12.647 Zuschauer an zwei Tagen ließen sich die Basketball-Pokal-Endrunde "BBL TOP FOUR" in der Color Line Arena nicht entgehen. Eine Steigerung von 1.200 Besuchern gegenüber dem Debüt im Vorjahr zeigte, daß die Mischung aus hochklassigem Sport und toller Stimmung immer besser ankommt. Auch bei neutralen Zuschauern ließen die lautstarke und farbenfrohe Kulisse der vier Fanlager mehrmals Gänsehaut-Feeling aufkommen.
Los ging es am Samstag mit den beiden Halbfinalpartien. Zuerst setzten sich die Artland Dragons gegen ALBA Berlin mit 76:69 (39:32) durch. Das spannende Spiel war durch hohe Intensität geprägt. Erst Mitte des letzten Viertels konnten die Quakenbrücker den entscheidenden Vorsprung herausholen und den "Sack in den letzten zwei Minuten zumachen".
In der zweiten Halbfinalpaarung standen sich EnBW Ludwigsburg und Eisbären Bremerhaven gegenüber. Die Ludwigsburger konnten sich mit 76:72 (44:35) in einer zum Ende hin hochspannenden Partie durchsetzen.
Zunächst schien alles auf einen sicheren Sieger hinauszulaufen. Die Ludwigsburger beherrschten das Geschehen, gingen mit einer 44:35 Führung in die Pause und bauten ihren Vorsprung (63:48) kontinuierlich aus. Doch die Bremerhavener ließen nicht locker und mit drei Dreiern in Folge stand es kurz vor Schluß 71:71 unentschieden. Am Ende langte es nicht für die Eisbären und deren tollen Aufholjagd.
Am Sonntag spielten zuerst Bremerhaven und Berlin im kleinen Finale den dritten Platz aus. Mit 74:70 (36:31) setzten sich die Eisbären aus Bremerhaven durch.
Es folgte der Höhepunkt und das Match um den deutschen Basketball-Pokal. Die Artland Dragons gewannen das Finale mit 74:60 (32:30) gegen EnBW Ludwigsburg. Der Ausnahmezustand war in der Kleinstadt hergestellt. Schon während des Endspiels gab es bei den mitgereisten Fans aus Quakenbrück kein Halten mehr. Die Color Line Arena verwandelte sich in einen Basketball-Hexenkessel.
Die Anhängerschaft aus Quakenbrück kamen gar nicht mehr aus dem Jubeln heraus, da sie auch die Fan-Cup-Challenge für sich entschieden haben. Die vier Fan-Lager "battelten" sich auf dem Spielfeld in kleinen Pausen-Spielchen und natürlich während der Partien. Trommlergruppen sorgten mit Unterstützung von Megaphon-Einpeitschern für lautstarke Stimmung, Riesentransparente wurden enthüllt, selbstgestaltete Plakate hochgehalten, Fahnen geschwenkt und auch die Welle schwappte durch die Arena. Eine Jury hatte es nicht leicht und entschied dann, welche Fans die Kreativsten waren und den Fan-Pokal, die Miniatur-Ausgabe des BBL-Pokals, entgegennehmen durften. Diese Auszeichnung wurde bereits zum achten Mal vergeben.
Natürlich wurde noch einiges mehr an Entertainment in den Auszeiten und Pausen geboten. Die Cheerleader der vier Endrunden-Teams legten sich mächtig ins Zeug. Die Combo "Team Supreme" zeigte am Samstag akrobatische Darbietungen auf dem Trampolin. Spektakulär ging es am Sonntag mit Michael Steingräber und Wolfgang Sauter alias "X-TREMESPORT-SHOWS" und rasanten BMX-Stunts zu.
Bis 2011 wird die TOP FOUR Endrunde in Hamburg bleiben. Wer in diesem Jahr das Top-Event verpaßt hat, sollte es im nächsten Jahr nachholen. Es lohnt sich!
Offizielle Webseite von der Basketball Bundesliga (BBL):
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Bericht & Fotos: Volker
In der zweiten Halbfinalpaarung standen sich EnBW Ludwigsburg und Eisbären Bremerhaven gegenüber. Die Ludwigsburger konnten sich mit 76:72 (44:35) in einer zum Ende hin hochspannenden Partie durchsetzen.
Fotograf: Volker (49 Bilder)
Trommlergruppen sorgten mit Unterstützung von Megaphon-Einpeitschern für lautstarke Stimmung, Riesentransparente wurden enthüllt, selbstgestaltete Plakate hochgehalten, Fahnen geschwenkt und auch die Welle schwappte durch die Arena.
Fotograf: Volker (44 Bilder)
Am Sonntag spielten zuerst Bremerhaven und Berlin im kleinen Finale den dritten Platz aus. Mit 74:70 (36:31) setzten sich die Eisbären aus Bremerhaven durch.
Fotograf: Volker (29 Bilder)
Jubel bei den Bremerhavener Spielern und Fans über den dritten Platz!
Fotograf: Volker (19 Bilder)
Es folgte der Höhepunkt und das Match um den deutschen Basketball-Pokal. Die Artland Dragons gewannen das Finale mit 74:60 (32:30) gegen EnBW Ludwigsburg.
Fotograf: Volker (53 Bilder)
Natürlich wurde noch einiges mehr an Entertainment in den Auszeiten und Pausen geboten. Die Cheerleader der vier Endrunden-Teams legten sich mächtig ins Zeug. Spektakulär ging es am Sonntag mit Michael Steingräber und Wolfgang Sauter alias "X-TREMESPORT-SHOWS" und rasanten BMX-Stunts zu.
Fotograf: Volker (64 Bilder)
Schon während des Endspiels gab es bei den mitgereisten Fans aus Quakenbrück kein Halten mehr. Die Color Line Arena verwandelte sich in einen Basketball-Hexenkessel.
Fotograf: Volker (44 Bilder)
Artland Dragons - ALBA Berlin 76:69 (39:32)
Quakenbrück: Chubb (19), Rodgers (17), Goldsberry (9), Rowland (8), Hall (8),
Prewitt (7), McIntosh (3), Rohdewald (3), Johnson (2), Mädrich
Berlin: Jenkins (21), Femerling (13), McElroy (13), Nadjfeji (12), Thompson (6),
Dojcin (2), Nikolic (2), Brown
EnBW Ludwigsburg - Eisbären Bremerhaven 76:72 (44:35)
Ludwigsburg: Ross (21), Woudstra (15), Do Nascimento (9), Schaffartzik (8),
Collins (7), Mittmann (6), Harris (5), Yarbrough (5), Fahrad
Bremerhaven: Haryasz (17), Jonusas (16), Tolliver (14), Funk (9),
Timermanis (8), Brown (6), Zyskunov (2), Bobbitt, Lipke
ALBA Berlin – Eisbären Bremerhaven 70:74 (36:31)
Berlin: Jenkins (29), Nikolic (15), McElroy (9), Dojcin (5), Brown (4), Nadjfeji (4),
Zwiener (2), Thompson (2), Femerling, Herber
Bremerhaven: Haryasz (20), Brown (13), Tolliver (12), Jonusas (7), Bobbitt (7),
Funk (6), Timermanis (5), Lipke (4), Zyskunov
Artland Dragons – EnBW Ludwigsburg 74:60 (32:30)
Quakenbrück: Prewitt (15), Chubb (14), McIntosh (12), Rodgers (11), Rowland (9),
Thomas (5), Rohdewald (3), Hall (3), Goldsberry (2), Johnson
Ludwigsburg: Ross (11), Schaffartzik (10), Woudstra (9), Do Nascimento (8),
Collins (7), Harris (6), Yarbrough (4), Mittmann (3), McCray (2), Fahrad
Basketball-Länderspiel Deutschland vs. China (17.08.07)