«CD-Tipp: JAN DELAY – Wir Kinder vom Bahnhof Soul
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JAN DELAY – Wir Kinder vom Bahnhof Soul

Veröffentlichungsdatum: 14.08.09

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Gut zehn Jahre sind mittlerweile vergangen, seit es an der Station St. Pauli Landungsbrücken ordentlich Bambule gab.

Zehn Jahre, in denen der Zug meist in gesundem Transrapidtempo Richtung Zukunft durch die Nacht rollte und dabei mehr Leute mitnahm, als man jemals zu träumen gewagt hatte. Im Sommer 2009 ist nun der nächste Halt erreicht. Willkommen am Bahnhof Soul.

Mit seinem dritten Soloalbum "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" zielt Jan Delay nun noch eine Etage höher, das erklärte Ziel heißt "Wetten, dass...?" aufwärts.

Denn there's no business like business. Und there's sowieso no disco like Disko Nr. 1.

 

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Eineinhalb Jahre lang hat sich Jan mit seiner Band und seinem Mit-Produzenten Kaspar "Tropf" Wiens (Dynamite Deluxe, La Boom) im Boogie Park zu Ottensen, im Vox Klangstudio und im hauseigenen Verschlag eingesperrt, um in zahllosen spontanen Studioraves jeden einzelnen Takt zum veritablen Spektakel auszufuchsen. Mit Johnny Guitar Watson und Chic im iPod.

Und mit der, in knapp 150 gemeinsamen Auftritten gewachsenen Gewissheit, hier demnächst ein Monster von der Leine zu lassen, das mindestens zwei Spielzeiten lang alle Fußballstadien von Vechta bis Eimsbüttel verwüsten wird.

 

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War "Mercedes Dance" noch "ein neuer Jan, ein neuer Anfang", so ist "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" die konsequente Fortführung, Verdichtung und ultimative Ausflashung einer über drei Jahre gereiften musikalischen Vision.

Die Themenpalette ist dabei nach wie vor die ganz große, reicht von den Kleinigkeiten des Alltags (die Liebe, die Moral, das Leben) über all jene Mechanismen, die das Universum in ihrem Innersten zusammenhalten (die nächste Clubrunde Cuba Libre, Fremdscham über Geschmacksverirrte mit Ambitionen in der Unterhaltungsbranche, gute Musik).

Egal ob der Delay Lama auf "Kommando Bauchladen" die globale Schreckensherrschaft von Starkie und Pimbucks geißelt oder mit "Hoffnung" ein Liebeslied von kristalliner Schönheit in die Booth haucht. Egal ob er auf "Oh Jonny" das gewissenlose Arschloch um die Ecke einem kleinen Realitätscheck unterzieht, oder mit "Abschussball" den ultimativen Soundtrack zum ganz normalen Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit morgens um halb sieben auf der Tanzfläche liefert.

 
Nächste Station: Bahnhof Soul. Und da gibt's dann... den derbsten Rave der Welt. Für immer und uns alle!
 

Eckdaten zum Medium

Eckdaten zum Medium:

Interpret: JAN DELAY
Titel: Wir Kinder vom Bahnhof Soul
Label: Universal Music
Veröffentlichungsdatum: 14.08.2009
 
Format: Audio-CD (auch als Limited Deluxe Edition erhältlich, dann mit Bonus-DVD)
Anzahl der Tracks: 12 / 15 (Limited Deluxe Edition)
Gesamtspielzeit: 49:07 Min. / k. a. (Limited Deluxe Edition)
 

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JAN DELAY – Wir Kinder vom Bahnhof Soul:
 

01: Showgeschäft (04:42)
02: Oh Jonny (03:39)
03: Ein Leben Lang (04:26)
04: Überdosis Fremdscham (04:23)
05: Abschussball (03:50)
06: Hoffnung (05:02)
07: B-Boys & Disko-Girls (03:12)
08: Large (03:56)
09: Kommando Bauchladen (4:19)
10: Little Miss Anstrengend (04:40)
11: Rave Against The Machine (02:23)
12: Disko (4:35)
 

DVD (Bonus-DVD, nur in der Limited Deluxe Edition!):
 

01. Rave Against The Machine – Der Film
02. Oh Jonny – Das Making Of
03. Oh Jonny – das Video